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Echo-Bericht über CDU Erfelden: "Versöhnt mit Grünpflege-Konzept?"
12.11.2011 - Gemeinde/ Stadt
Echo-Bericht über CDU Erfelden: "Versöhnt mit Grünpflege-Konzept?"
Jahresversammlung: Erfelder Christdemokraten wählen Ortsverbandsspitze wieder – Werbung für mehr Patenschaften bei öffentlichen Anlagen – Kritik am Spielplatzfortschritt „Im Löhchen“

ERFELDEN. Die Jahresversammlung der Erfelder Christdemokraten bestätigte am Dienstag ihren Vorstand einstimmig für die nächsten zwei Jahre: Vorsitzende Bärbel Fischer, ihren Stellvertreter Harald Betz und Schriftführer Thomas Fischer. Auch die Beisitzer Philipp Nold und Florian Bopp erhielten volle Stimmenzahl. Was die Vorsitzende besonders freute. Denn mit Philipp Nold, der vor etwa 45 Jahren Mitbegründer der „Erfelder Union“ war, sei ein erfahrener Politiker gewählt worden: „Philipp, du bist in Erfelden eine Institution“, sagte Fischer. Und mit dem jungen Florian Bopp, der seit 2010 CDU-Mitglied ist, sei wieder ein Vertreter der Jugend mit in die Vorstandsarbeit eingebunden worden.
Zuvor hatte Fischer an Bürgermeister- und Kommunalwahl erinnert. „Bei der Kommunalwahl hat uns die Atomkatastrophe das Ergebnis verhagelt und den Grünen ein Traumergebnis beschert.“ Bei der Bürgermeisterwahl sei mit dem parteilosen Werner Amend „die Dominanz der SPD beendet worden“.
Das „Dauerthema Märkte“ bewertete sie zweigeteilt: In Wolfskehlen werde das Gewerbegebiet zunehmend zum finanziellen Vorteil der Stadt belegt. Doch die Ausweitung des Einzelhandels mache den Geschäften in den Stadtteilen das Leben schwerer.
Zum Erfelder Reizthema, dem Grünflächenmanagement, sagte Fischer, es sei wohl etwas Ruhe eingekehrt, weil die Flächen ansehnlicher seien als vor einem Jahr. Zudem sei belegt, dass die Pflegekosten sich drastisch reduziert hätten. Dennoch wirbt sie dafür, dass mehr Anlagen von den Anwohnern in Patenschaft gepflegt werden: „Mir ist es lieber, die Bürger pflanzen dort Rosen an, als dass die Stadt die Fläche an der Backe hat.“ Fischer wies auch auf die sich verschärfende Parkplatzsituation in Ziegeleistraße und Im Feldwingert hin: Dort würden weitere Häuser gebaut, ohne dass ausreichend Parkplatz vorhanden sei. Die Kritik gelte nicht den Bauherren, sondern der „fehlerhaften Bauplanung“.
Einen anderen Planungsmangel sah die CDU-Vorsitzende beim Spielplatz „Am gemeinen Löhchen“. Die Pläne lägen zwar vor und die Geräte sollten demnächst gekauft werden. Besser wäre es jedoch gewesen, wenn Details bereits mit dem Bebauungsplan festgelegt worden wären „und der Spielplatz nicht erst gebaut wird, wenn die dort zugezogenen Kinder aus dem Spielplatzalter herausgewachsen sind“.
Aus der Fraktion informierte Vorsitzender Thomas Fischer die Versammlung, dass die von ihm eingeleitete Themenarbeit Früchte trage. Auch der Generationswechsel sei vorteilhaft gewesen. An der Parlamentsarbeit freut ihn, dass es zunehmend wechselnde Mehrheiten für Parlamentsbeschlüsse gebe. „Bei wichtigen Entscheidungen raufen wir uns vorher zusammen.“ So werde Konfliktpotenzial abgebaut.
 
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